FOKUS ! Mit Hilfe von Powerblocks

Unlängst saß ich mal wieder den ganzen Tag in Ruhe am Arbeitstisch und tippte vor mich hin. Ich hatte den ganzen Tag Zeit zum Arbeiten, hatte mir meine ToDos ganz wunderbar überlegt und zurechtgelegt. Ich konnte einfach durchstarten und den ganzen Tag lang in Ruhe arbeiten.

Und so begann ich und tippte. Ich tippte hier, verschob da einen Textbaustein, besserte einen Tippfehler aus, überlegte und klick…. klickte auf den Browserbutton auf meinem Computer. Einfach so. Ich hatte nicht überlegt. Ich hatte mir nicht vorgenommen irgendetwas im Internet zu suchen. Ich klickte einfach drauf. Ganz automatisch.

Wow, dachte ich. Reiner Automatismus. Ich klickte mich einfach so ganz automatisch ins Internet. Mitten im Arbeiten. Ohne zu überlegen.

Schon länger plagte mich die Tatsache, dass ich a) nicht genügend Zeit zum Arbeiten hatte und b) die Zeit, die ich hatte, irgendwie ständig vorüber war und so ungenutzt wirkte im Nachhinein. Aha.

Kein Wunder, wenn ich mich mitten im Arbeiten bei jedem Überlegen, bei jedem Zögern einfach so ins Internet klickte. Denn raus aus dem Netz klickte ich mich dann oft lange nicht.

Ich erinnerte mich an die Power Blocks, einer Challenge von Lisa Jacobs. Sie hatte gerade aufgerufen zu 20 in 31 – 20 Powerblocks von 90Minuten in 31 Tagen. Das schien machbar. Die Wochenenden weggerechnet kam das auf ca. einen Powerblock pro Tag. Also klickte ich statt auf den Browser auf „Wlan deaktivieren“ und schaute auf die Uhr. Ich versetzte mein Handy in Flugmodus und legte es beiseite. Dann kehrte ich zu meiner eigentlichen Arbeit zurück und tippte wieder vor mich hin. Vor und zurück, tippeditipp. Oh wie oft ich noch auf den Browserbutton klickte. Einfach so. Ganz automatisch. Aber dank der Wlan Deaktivierung geschah nichts und ich konnte mich sogleich wieder der Arbeit zuwenden. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mein Pensum erreicht und geschrieben, was ich schreiben wollte.

An diesem Tag schaffte ich zwei Powerblocks und mit den zwei Powerblocks mehr, als sonst in einer ganzen Woche. Besser noch: Ich fühlte mich danach nicht träge, müde und erschöpft sondern motiviert und voller Energie. Ich war zufrieden und gut aufgelegt. Ich konnte mich wieder besser auf die Familie fokussieren und die getane Arbeit ruhen lassen.

Es ist unfassbar wie schnell wir uns mit einem unbewussten, automatisiertem Klick aus dem Tun reißen lassen. Für nichts. Für einen Kommentar auf Facebook. Für das Löschen von drei eingegangenen Werbe-Emails. Für eine Whatsapp Nachricht, die auch in einer Stunde noch auf dem Handy zu sehen wäre. Für die Fotos von Frühstücken, Gänseblümchen und unscharfen Kindern auf Instagram.

Powerblocks können uns helfen wieder mehr zu fokussieren. Wieder zu lernen an einer Sache dranzubleiben, auch wenn sie für einen Moment zäh und unklar ist. Durch das Ablenken im Netz wird sie nicht klarer, sondern gewöhnlich noch zäher. Durch Powerblocks können wir unsere Energie gebündelter auf ToDos stürzen, die wir sonst elend vor uns herschieben. Powerblocks geben Energie, sie motivieren und machen zufrieden. Endlich wieder Fokus !

 

Comments

  1. Liebe Nadine, ich kenne dieses Wegklicken nur zu gut. Solange man nicht online arbeiten muss kann man wirklich mal das Internet ausschalten. Aber wenn ich mich nicht so gerne in den Weiten es Internets verlieren würde, hätte ich wohl kaum deinen tollen Blog entdeckt 🙂 Liebe Grüße, Ella

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